Faschingssitzung 2007

Faschingssitzungen beim TSV Scherneck

Gleich zwei Jubiläen kann der Fasching in Scherneck in diesem Jahr feiern. Zum einen fand die 60 Faschingssitzung statt, die zugleich die Premiere und der Auftakt für weitere vier Faschingssitzungen des TSV Scherneck in dieser Saison war. Zum anderen gibt es seit 25 Jahren im regelmäßige im Turnus von zwei Jahren Frohsinn, Heiterkeit und eine spitze Zunge in der Bütt beim Fasching in Scherneck, wo auch ohne Elferrat und Prinzenpaar eine bomben Stimmung herrscht.

In dieser Saison stand der Fasching in Scherneck unter dem Motto „ In Scherneck ruft es laut Helau, die Narren zeigen ihre Schau“, das wieder voll und ganz zu dem stimmungsvollen kurzweiligen fünf Stundenprogramm Programm passte, wo über 100 Mitwirkende, alle Mitglieder des TSV Scherneck, vor und hinter den Kulissen arbeiteten. Die Besucher aus Nah und Fern konnten die Sorgen des Alltags einmal vergessen, denn die Lachmuskeln und wurden kräftig trainiert. Die Turnhalle im TSV Sportheim, wurde wieder zum einem wahren Faschingstempel umgebaut. Für die Idee und der Verwirklichung der gelungenen Dekoration zeichnete „Prof. Bernd Hackethal“ mit seinem Team verantwortlich.

Mit dem Einzug von Sitzungspräsident Jockel Müller, mit seiner Narrenkappe in den Farben des TSV, der mit viel Witz und Scharm durch das Programm führte, begann das Narrenspektakel.




 

Die Staffela-Singers, die aus dem Schernecker Fasching nicht mehr wegzudenken sind, heizten mit Liedern der bekannten Gruppe Abba, wie „Mama-Mia“ und „Ich hatte einen Traum“ in der Halle richtig ein.




 

Auch Faschingshymne des Schernecker Faschings , „Ja wir wollen einen Heben“, wurde laufend geübt, bis das Publikum in der vollbesetzten Halle sie perfekt beherrschte und im großen Chor sang.
Wolfgang Petry, auch als „Wolle“ bekannt, trat in der Person von Jockel Müller auf und brachte mit bekannten Liedern des Stars eine richtige Stimmung in den Faschingstempel, so dass es am Schluß Standing –Ovations gab.
Am Beginn war der Faschingsnachwuchs, die Purzelgarde oder auch„Tanzmäuse“ genannt, im Alter von 4-7 Jahren zu sehen. Wie auch die drei Garden, die roten Funken, die grünen Funken und die blauen Funken, die abwechselnd auftraten und mit viel Elan und Schwung die Beine in die Höhe schmissen und dabei Gardetanz in Vollendung zeigten, werden sie von Sabine Bätz und Sabrina Forkel trainiert.





Mit toller Akrobatik gewürzt, war der Tanz der „Sweeties“ zu fetziger Diskomusik, die 14 Mädchen werden von Nadine Reißenweber trainiert.




 

Weiterhin entführten 13 junge Damen und ein Mann, als Indianerhäuptling, die Tanzgruppe „United Dreams“, mit fetziger Country_Musik die Besucher in die Welt des Wilden Westens. Geleitet wird die Tanzgruppe von Sabine Bätz.




 

Wer kennt ihn nicht den Cola-Man aus der Werbung, der auch in Scherneck den 11 Sekretärinnen, der Tanzgruppe X-perience, die einen flotten Tanz in ihren Schwarzen Kleidern auf der Bühne zeigten, so richtig einheizte. Die Gruppe wird von Bettina Weber geleitet.




 

Ein besonderer Höhepunkt war wieder das Männerballett die bekannten „Itzgrundnixen“. Von allen Tanzgruppen forderte das stimmgewaltige Publikum lautstark eine Zugabe




 

Die „Bütt“ war die ganze große Bühne. So waren in diesem Jahr die „Scherneck-News“ im Scherneck-TV zum ersten Mal auf Sendung. Wegen der wenigen Werbeeinnahmen, kann das Programm nur alle zwei Jahre ausgestrahlt werden und sind erst 2009 wieder zu sehen, berichteten die beiden Moderatoren Barbara Arnold Timo Kleiber. Es wurde über die herausragenden Ereignisse der letzten beiden Jahre berichtet. Die Beiträge, wo neben dem Stadt- und Landkreisgeschehen, wie der geplante Flugplatz und das neue SÜC-Haus mit ihren Lichtspielen, wie auch das Monopolyspiel der Lautererhöhe vorkamen, sowie Berichte, über das Gemeindegeschehen, wurden immer passende Fotos auf einem großen Flachbildschirm über der Bühne unterstrichen.




 


Bettina Weber berichtete über ihren Anstrengen Job als Kellnerin auf einer Hochzeitsgesellschaft und sprach über das Trinkgeld, Männer die ein warmes Bier haben wollen und gleich warmen Kaffee trinken können, und das Frauen viel mit einem Swimmingpool gemeinsam haben: „Beide sind im Unterhalt sehr teuer und man ist viel zu selten drin!“.

Aus der Schwarzwald-Kilinik ist „Prof. Trinkmann“, alias Timo Kleiber nach Scherneck gekommen und stellte die These auf „Jeder unter 50 Jahren, der noch keinen Herzinfarkt hatte, ist ein Leistungsverweigerer“. Auch auf jeder Party sei man damit im Mittelpunkt. Neues Quartal, neues Glück, rief der Arzt. „Viele Leute gehen nur zum Arzt, weil sich sonst niemand für ihren nackten Körper interessiert, außer der Arzt muß“.

Michael Morgenroth ist eine feste Größe im Schernecker Fasching. Mit viel Mimik und Gestik, stellt er diesem Jahr einen gefragten Hausmeister dar. Neben vielen anderen Themen geht der Hausmeister, der mit seiner Leiter gekommen war um eine Lampe zu reparieren auch auf die Damenwelt ein, „die Handtasche einer Frau, der Magen einer Sau, der Inhalt einer Worscht bleibt unerforscht“. Seine Frau war zuerst ein Röschen, jetzt sei es ein ganzer Rosenbusch, meinte der Hausmeister.

Die zwei Fußballspielerinnen, Sybille Sommerluksch, Ulrike Gunsenheimer, die schon zehn Jahre lang auf der Ersatzbank bei der Nationalelf sitzen verkörpern die Leidenschaft am Ball. In ihrem Vortrag nehmen sich beiden gegenseitig auf die „Schippe“: „Wenn es keine Geier auf der Welt gäbe, wärst du der hässlichste Vogel“. Mit dem Weltmeisterlied verliesen die beiden „Spielerinnen“ die Bühne, wo hoch droben ein Clown, mit dem Frankenwappen und dem Wappen des TSV zu sehen war.

Für die Büttenreden, die alle mit tosendem Applaus vom Publikum bedacht wurden, war Barbara Arnold, die auch als Souffleuse wirkte, verantwortlich.






Den Abschluß der Faschingssitzung bildete das große Finale wo fast alle Akteure auf der Bühne noch einmal zu sehen waren.